Archiv der Kategorie: WM News

Hier bekommen Sie alle wichtigen Nachrichten zur Fussball WM 2014 in Form von kurzen News präsentiert. Somit sind Sie immer am aktuellesten Stand für die WM.

USA meistert letzten Test vor WM souverän

Fünf Tage vor dem Eröffnungsspiel der WM 2014 standen sich mit den USA und Nigeria zwei WM-Teilnehmer in einem Testspiel gegenüber, das die von Jürgen Klinsmann trainierte US-Auswahl am Ende vor eigenem Publikum im Jacksonville mit 2:1 für sich entscheiden konnte.

Die USA überzeugte von Beginn an mit einer kompakten Defensive und fuhr immer wieder gefährliche Konter. Der letzte Gruppengegner der deutschen Mannschaft, der bereits gegen Armenien (2:0) und die Türkei (2:1) in den bisherigen Vorbereitungsspielen zu gefallen wusste, ging in der 32. Minute durch Jozy Altidore in Führung. Der 24 Jahre alte Angreifer, der in der abgelaufenen Saison beim AFC Sunderland meist nur Ersatz war, von Klinsmann aber stets volle Rückendeckung bekam, beendete nach Vorlage des erneut als Rechtsverteidiger aufgebotenen Fabian Johnson von der TSG 1899 Hoffenheim seine seit Dezember währende Torflaute im Nationalteam und legte nach 69 Minuten auch noch das 2:0 nach. Die USA hätten zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits höher führen können, zeigten sich bei der Verwertung der sich vor allem nach schnellen Gegenangriffen bietenden Chancen aber oftmals nicht abgeklärt genug.

So konnte die weitgehend enttäuschende Elf Nigerias vier Minuten vor dem Ende durch einen von Victor Moses verwandeltem Elfmeter noch auf 1:2 verkürzen, allerdings ohne den Sieg der USA in der Folge noch ernsthaft zu gefährden. Die Klinsmann-Elf scheint für den Auftakt am 16. Juni gegen Ghana auf jeden Fall gerüstet und sollte auch von der deutschen Mannschaft nicht unterschätzt werden, zumal die DFB-Elf bei ihrer Generalprobe am Freitag gegen Armenien trotz des klaren 6:1-Sieges eine gewisse Konteranfälligkeit zum wiederholten Male nicht verbergen konnte.

Nigeria wird es derweil in dieser Verfassung schwer haben, in Gruppe F gegen Argentinien, Bosnien-Herzegowina und den Iran zu bestehen. Die Super Eagles verfügen aber fraglos über Steigerungspotential, sodass auch der amtierende Afrikameister nicht im Vorfeld abgeschrieben werden darf.

Facts zum Spiel

USA vs. Nigeria 2:1
1:0 – Jozy Altidore (31.)
2:0 – Jozy Altidore (68)
2:1 – Victor Moses (86.)

Datum: 8.6.2014
Zuschauer: 52.033 im Stadion “EverBank Field“ (Jacksonville, Florida)
Schiedsrichter: Mark Clattenburg (England)

Aufstellung:
USA: Howard – Johnson, Cameron, Besler, Beasley (75. Chandler) – Beckerman (72. Diskerud), Jones – Bedoya (60. Zusi), Bradley, Dempsey (88. Wondolowski) – Altidore (80. Gonzalez)

Nigeria: Enyeama – Ambrose, Oboabona, Yobo, Oshaniwa – Onazi, Obi Mikel (46. Gabriel) – Moses, Odemwingie (46. Babatunde), Azeez (74. Uchebo) – Ameobi (65. Emenike)

Deutschlands Kader in der Analyse

Gemeinsam mit Brasilien, Spanien und Argentinien gehört Deutschland bei der WM 2014 zu den Top-Favoriten. Angesichts der Geschichte der DFB-Elf, die bislang dreimal Weltmeister war und bei allen großen Turnieren nach der EM 2004 stets mindestens im Halbfinale stand, verwundert die hohe Wertschätzung der meisten Experten nicht. Auch im aktuellen Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw tummeln sich wieder Spieler von Weltklasse-Niveau.

Im Tor der deutschen Elf steht mit Manuel Neuer einer der unbestritten besten Torhüter der Welt, der gerade in engen Spielen zur Trumpfkarte werden könnte. Aber auch bei einem Ausfall Neuers müsste sich Fußball-Deutschland keine Sorgen um den letzten Mann machen. Mit Roman Weidenfeller reist ein ganz erfahrener Keeper mit nach Brasilien, der zwar erst im vergangenen Herbst im Nationaltrikot debütierte, aber in der Bundesliga und der Champions League seine Klasse hinreichend bewiesen hat. Und schließlich ist auch der dritte im Bunde, Ron-Robert Zieler, ein herausragender Torhüter, hinter dem viele weitere exzellente Schlussleute wie Marc-Andre ter Stegen, Rene Adler oder Bernd Leno gar keine Berücksichtigung mehr fanden.

In der Abwehr hat die deutsche Mannschaft dagegen durchaus noch Luft nach oben. Gesetzt scheint einzig Per Mertesacker in der Innenverteidigung, an dessen Seite sich Mats Hummels und Jerome Boateng duellieren. Auf der linken Seite der Viererkette dürfte WM-Neuling Erik Durm die Nase vorne haben und rechts ist im Normalfall Philipp Lahm gesetzt. Wird der Kapitän aber im Mittelfeld gebraucht, was durchaus möglich ist, müsste Löw rechts hinten entweder mit Kevin Großkreutz oder Benedikt Höwedes improvisieren. Alles in allem besitzt Deutschland eine gute Defensive, doch absolute Weltklasse verkörpert die deutsche Viererkette nicht.

Anders als das Mittelfeld, der klar am besten besetzte Mannschaftsteil. Zu erwarten ist ein 4-2-3-1 mit Bastian Schweinsteiger auf der Doppelsechs, Thomas Müller rechts offensiv, Mesut Özil in der Schaltzentrale und den letzten Leistungen in der Liga nach zu urteilen Andre Schürrle, der den verletzten Marco Reus ersetzen wird. Offen ist die zweite Sechser-Position, auf der eigentlich Sami Khedira gesetzt wäre, doch ob der Mittelfeldmann von Real Madrid nach gerade auskuriertem Kreuzbandriss während der Vorbereitung den Anschluss ans Team schafft und genügend Spielpraxis sammeln kann, ist fraglich. Als Alternative könnte Bundestrainer Löw Kapitän Lahm auf die Doppelsechs stellen oder mit Toni Kroos eine etwas offensivere Formation wählen, die dann schon eher ein 4-1-4-1 wäre. Dass Christoph Kramer, gelernter Sechser, von Beginn an aufläuft, ist eher nicht zu erwarten. Während im offensiven Mittelfeld mit Mario Götze, Lukas Podolski oder Julian Draxler eine Reihe von hochkarätigen Optionen zur Auswahl steht, findet sich mit Miroslav Klose nur ein echter Stürmer im Kader.

Durch die Nicht-Nominierung des nahezu die gesamte Saison über verletzten Mario Gomez ist der mittlerweile 35 Jahre alte Klose sogar der einzige Angreifer im deutschen Aufgebot. Weil Klose eine durchwachsene und von Verletzungen durchzogene Saison hinter sich hat, geht Löw im Angriff fraglos ein Risiko ein, doch deutet die Kader-Zusammenstellung auch darauf hin, dass der Bundestrainer das System mit der “falschen Neun“ auch in Brasilien anzuwenden plant. In diesem Fall wären wohl Götze und Müller die ersten Alternativen für die Position in vorderster Front, wo auch Podolski und Schürrle spielen könnten. Nachdem die meisten Tests ohne echten Stürmer aber wenig erfolgreich gerieten, sollte man sich besser nicht darauf verlassen, dass es mit Götze als Stürmer bei der Endrunde plötzlich perfekt klappt.

Unter dem Strich besitzt Deutschland eine Mannschaft, die Weltmeister werden kann. Dafür muss aber ein Rädchen ins andere greifen und vor allem in der Offensive ein funktionierendes System gefunden werden. Zudem müssen die Leistungsträger wie Neuer, Lahm, Schweinsteiger und Özil voran gehen. Wenn sich dann Müller oder ein anderer Mittelfeldspieler zum Torjäger aufschwingt, wäre selbst ein Stürmer von Weltklasse-Format verzichtbar und der Weg zum vierten Titelgewinn bereitet.

Darum kann die Schweiz bei der WM überraschen

Zum zehnten Mal nimmt die Nationalmannschaft der Schweiz im Sommer 2014 an einer Weltmeisterschaft teil. Nach sechs Teilnahmen zwischen 1934 und 1966 inklusive der Heim-WM 1954 dauerte es 28 Jahre, bis ein Team der Eidgenossen 1994 in den USA wieder dabei war und immerhin bis ins Achtelfinale kam. Bis zur nächsten erfolgreichen Qualifikation vergingen dann abermals zwölf Jahre, doch seit der WM 2006 in Deutschland ist die Schweiz Stammgast bei den Endrunden und im Vorfeld wohl noch nie so stark eingeschätzt worden wie 2014.

Ein Grund dafür, dass nicht wenige Experten der Schweiz in Brasilien sehr viel zutrauen, ist sicherlich der überaus souveräne Marsch durch die Qualifikationsgruppe mit Island, Slowenien, Norwegen, Albanien und Zypern, in der der ungeschlagen gebliebenen Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld sieben Siege und drei Unentschieden geglückt sind. Allerdings war diese Gruppe mit die schwächste in der gesamten Europa-Qualifikation, weshalb die Suche nach Gründen für die hohe Wertschätzung der Schweizer Auswahl weitergehen muss.

Schnell ist man dann bei Trainer Ottmar Hitzfeld angelangt, der auf Vereinsebene mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern München nicht nur zahlreiche nationale Titel eingefahren, sondern 1997 und 2001 mit beiden Vereinen auch die Champions League gewonnen hat. Der mittlerweile 65 Jahre alte Hitzfeld, der bereits im November angekündigt hat, seine Trainerkarriere mit der WM 2014 zu beenden, ist mit seiner Erfahrung und dem Gespür für die jeweilige Situation zweifellos ein Trumpf der Schweiz, die aber auch über einen exzellenten Spielerkader verfügt. Dank der herausragenden Nachwuchsarbeit, die seit Jahren in dem kleinen Land mit nur etwas mehr als acht Millionen Einwohnern geleistet wird, verfügt Hitzfeld quer durch alle Mannschaftsteile über Profis, die ihre Qualitäten auch auf internationalem Parkett schon hinreichend bewiesen haben.

Im Tor steht mit dem 30 Jahre alten Diego Benaglio ein sehr erfahrener Keeper, der Woche für Woche in der Bundesliga Top-Leistungen abliefert und mit dem VfL Wolfsburg 2009 auch schon deutscher Meister war. Sein Teamkollege Ricardo Rodriguez gehört europaweit zu den besten Linksverteidigern und steht nicht ohne Grund auf dem Wunschzettel von Klubs wie Real Madrid und dem FC Chelsea, während sein Pendant auf der rechten Seite, Stephan Lichtsteiner, bei Juventus Turin als offensivstarker Außenverteidiger glänzt. Sorgen macht den Fans der Nati dagegen die Innenverteidigung, die nicht ganz so hochkarätig besetzt ist und zur Achillesferse werden könnte.

Die größten Stärken der Schweiz liegen derweil im Mittelfeld, wo mit Gökhan Inler, Blerim Dzemaili und Valon Behrami gleich drei Profis vom SSC Neapel aktiv sind. Zwei aus diesem Trio werden die Doppelsechs bilden, wo auch Granit Xhaka spielen könnte. Anders als bei Borussia Mönchengladbach wird Xhaka von Hitzfeld in der Nati aber offensiver eingesetzt und agiert in einem 4-2-3-1 in zentraler Rolle der offensiven Dreierreihe hinter der einzigen Spitze. Die beiden Flügelspieler wechseln oft die Seiten und heißen in Brasilien vermutlich Xherdan Shaqiri und Valentin Stocker. Bei Shaqiri, der trotz seiner Jokerrolle beim FC Bayern München als der Superstar der Schweiz gilt, bleibt aber abzuwarten, wie der Offensivmann seine Muskelverletzung aus dem letzten Saisondrittel auskuriert hat. Stocker, dem mehrere Anfragen aus der Bundesliga vorliegen, konkurriert mit Tranquillo Barnetta von Eintracht Frankfurt und Admir Mehmedi vom SC Freiburg, dürfte aber de Nase vorne haben.

Mehmedi könnte auch im Angriff spielen, wo nach seinem beiden Toren im Länderspiel gegen Kroatien (2:2) Anfang März und 17 Treffern in der Bundesliga für den 1. FC Nürnberg erst einmal Josip Drmic gesetzt sein dürfte. Mario Gavranovic vom FC Zürich und Haris Seferovic von Real Sociedad San Sebastian sind die beiden übrigen Angreifer im Kader, der damit in vorderster Reihe stärker besetzt scheint als bei den vergangenen Turnieren.

Auch deshalb hat die Schweiz gute Chancen, die Gruppe E mit Frankreich, Ecuador und Honduras zu überstehen. Danach scheint einiges möglich, wenn der aus Gruppe F stammende Achtelfinal-Gegner nicht unbedingt Argentinien heißt. Doch selbst gegen die Gauchos wäre die Schweiz nicht chancenlos, wie der sensationelle 1:0-Sieg über den späteren Weltmeister Spanien bei der WM 2010 in Südafrika gezeigt hat. Anders als damals soll aber nach der Gruppenphase diesmal nicht Schluss sein.

Fünf Gründe warum Italien Weltmeister wird

Die Weltmeisterschaft 2014 steht vor der Tür und damit stellt sich auch wieder die Frage: Wer wird Weltmeister? 32 Nationen haben sich für die Endrunde in Brasilien qualifiziert und hoffen auf den großen Wurf. Reelle Chancen auf den Gewinn des Titels haben aber nur wenige Teilnehmer. Neben Top-Favorit Brasilien will auch Italien ein Wörtchen mitreden. Hier sind fünf Gründe, wieso gerade Azzurri die WM 2014 gewinnen sollten.

Die Mischung zwischen Erfahrung und Jugend

Die italienische Nationalmannschaft hat in den letzten Jahren das Team verjüngt, und vielversprechende Talente eingebaut. Dennoch setzt man auch weiterhin auf routinierte Stützen wie Gianluigi Buffon, Andrea Pirlo und Daniele de Rossi. Beinahe alle Kaderspieler stehen bei Spitzenvereinen in den besten Ligen unter Vertrag, und selbst die jüngsten Spieler wie Marco Verrati oder Mattio de Sciglio haben schon einige Partien auf dem Buckel. In brenzligen Situationen macht sich das bezahlt und die Akteure kommen mit dem Druck besser zurecht. Gerade bei einem großen Turnier wie der Weltmeisterschaft ist das enorm wichtig.

Die Todesgruppe D

Italien wurde in die schwierigste WM-Gruppe gelost. Abgesehen von Costa Rica, das nur eine untergeordnete Rolle spielen wird, trifft man auf England und Uruguay. Übersteht man die Gruppe kann man im weiteren Verlauf des Turniers jeden Gegner schlagen. Zudem wird die Mannschaft von Beginn an gefordert, und befindet sich damit sofort im Wettkampf-Modus.  Im Achtelfinale würden zudem mit Kolumbien, Japan, Griechenland oder die Elfenbeinküste warten – und das sind alles andere als unschlagbare Gegner.

Das Klima

Das Klima in Brasilien ist schon lange ein großes Thema. Heiß, schwül und unerträglich soll es sein, und daher ein großer Vorteil für die Teams aus Südamerika, deren Spieler mit diesen Bedingungen bestens vertraut sind. Von den europäischen Vertretern sollten die Italiener am ehesten mit diesen Zuständen zurecht kommen. Das könnte bereits in der Gruppenphase ein entscheidender Pluspunkt sein. Denn im heißesten WM-Ort Manaus trifft man auf England und könnte sich damit das Klima zunutze machen.

Defense wins Championships

Wenn die Squadra Azzurra für eines weltbekannt ist, dann ist es die ausgezeichnete Defensive. Die Hintermannschaft der Europäer ist bestens eingespielt, kennen sich die Akteure doch schon lange. Mit Leonardo Bonucci, Giorgio Chiellini, Andrea Barzagli und Tormann Gianluigi Buffon stehen gleich vier Defensivspezialisten von Juventus Turin im Kader, die perfekt eingespielt sind. Außerdem ist Trainer Cesare Prandelli ein echter Taktikfuchs und kann seine Mannschaft perfekt auf den Gegner einstellen.

Confederations Cup 2013

Als Teilnehmer des Konföderationen Pokal im vergangenen Jahr konnte Italien bereits wichtige Erfahrungen sammeln, und sich mit den Bedingungen in Brasilien bestens vertraut machen. Der Test für den Ernstfall wurde bravourös gemeistert – erst im Halbfinale schied man gegen Spanien im Elfmeterschießen aus. Im Spiel um Platz 3 konnte man jedoch Gruppengegner Uruguay schlagen. Bei der EM 2012 schlug man England im Viertelfinale. Die Gewissheit, die beiden Konkurrenten in Gruppe D schlagen zu können, ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg bei der Weltmeisterschaft.

Fünf Gründe warum Brasilien Weltmeister wird

Die Weltmeisterschaft in Brasilien ist das Highlight unter den Sportevents. Alle Augen werden am 13. Juli auf das Maracana-Stadion gerichtet sein, denn an diesem Tag findet das Finale der WM 2014 statt. Unter den 32 qualifizierten Nationen haben sich einige Mannschaften hervor getan, die ein Wort um den Titel mitreden werden. Einer der großen Favoriten ist der Gastgeber, Brasilien. Hier sind fünf gute Gründe, warum Brasilien die WM 2014 für sich entscheidet

Der Heimvorteil

Wie die Vergangenheit beweist, ist der Heimvorteil bei Weltmeisterschaften von großer Relevanz. Bei den bisherigen 19 Weltmeisterschaften konnten die Gastgeber insgesamt sechs Mal den WM-Sieg im eigenen Land feiern. Uruguay, Italien, England, Deutschland, Argentinien und zuletzt Frankreich gelang es den Titel vor heimischen Publikum zu erobern. Eine Liste zu der sich nun auch Brasilien dazugesellen möchte. Bei der WM 1950 hatte man bereits erstmals die Chance dazu, verlor jedoch im Finale gegen Uruguay. Ein weiteres Mal will sich die Selecao diese Gelegenheit nicht nehmen lassen. Mit den fußballverrückten Fans im Rücken werden die Spieler noch ein paar zusätzliche Prozent bei der Leistung abrufen können.

Erfolgreichste Nation

Der Samba-Fussball der Brasiliens Nationalmannschaft weltweit bekannt machte, ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch erfolgreich. Das beweist auch ein Blick auf die Statistik. Fünf Mal konnte die Selecao den WM-Titel bejubeln, hinzukommen vier Siege beim CONFED-Cup, dem Vorbereitungsturnier zur Weltmeisterschaft, der seit 1992 ausgetragen wird. Zuletzt krönte sich Brasilien 2002 bei der Endrunde in Japan und Südkorea zum Weltmeister. Statistisch gesehen wird es also höchste Zeit für den nächsten WM-Titel Brasiliens.

Motivation des Südamerika Fluchs

Brasilien hat mir einem kleinen Fluch auf dem südamerikanischen Kontinent zu kämpfen. Nach 1930 in Uruguay, 1950 in Brasilien sowie 1978 in Argentinien findet die WM 2014 zum vierten Mal in Südamerika statt. Bei den bisherigen drei Weltmeisterschaften glückte es der Selecao nicht, den Titel auf südamerikanischen Boden zu holen. Die Brasilianer gehen hochmotiviert in das Turnier, um diese Scharte auszumerzen.

Der Kader

Wirft man einen Blick auf das Spielermaterial, das den Brasilianern zur Verfügung steht, so muss man klipp und klar sagen, dass die Selecao mit Sicherheit eine der besten Mannschaften ins Titelrennen schickt. Im Tor verfügt man mit Julio Cesar über einen erfahrenen Keeper mit Weltklasse-Format. Die Abwehr ist gespickt mit Stars wie Dante, Thiago Silva, Dani Alves oder David Luiz. Auch im Mittelfeld sind die Brasilianer bestens gerüstet. Spieler wie Paulinho, Oscar, Ramires oder Lucas zählen zur absoluten Weltspitze. Im Sturm jagt zudem ein Star den anderen. Neymar, Hulk und Diego Costa sind nur ein paar der unzähligen Topspieler im Angriff der Selecao.

Luiz Felipe Scolari

Der brasilianische Star-Coach weiß wie man die Weltmeisterschaft gewinnt. Bereits bei der WM 2002 in Japan und Südkorea holte die Selecao den Titel unter seiner Führung nach Brasilien. Scolari kann gut mit den Stars umgehen und scheint die richtige Feinabstimmung gefunden zu haben. Beim CONFED-Cup 2013 zeigten sich die Südamerikaner taktisch perfekt eingestellt und auch die Chemie innerhalb des mit Stars gespickten Kaders passt. Mit Luiz Felipe Scolari hat Brasilien genau den richtigen Mann am Kommandostand stehen.