WM Quali 2014: Jogi Löw sieht kein Stürmerproblem

Der Teamchef der deutschen Nationalelf Joachim „Jogi“ Löw überraschte bei seiner Kadernominierung für die letzten beiden Spiele der WM-Qualifikation mit der Nichteinberufung von Stefan Kießling. Dadurch die etatmäßigen Stürmer Miroslav Klose und Mario Gomez derzeit verletzt sind, deutete vieles auf die Widereinberufung des Stürmers von Bayer Leverkusen für die Spiele gegen Irland und die Schweden hin.

Löw verzichtete jedoch auf Stefan Kießling und nominierte mit Max Kruse nur einen Spieler auf der Sturmposition. Der Bundestrainer merkte jedoch an, dass er sich auch andere Varianten im Angriff vorstellen kann wie beispielsweise Thomas Müller, der zuletzt national sowie international fast immer für den FC Bayern getroffen hat. Zusätzlich könnte er auch Spieler wie Marco Reus, Mario Götze oder Mesut Özil auf der Position der Nummer 9 auflaufen lassen, da diese eine enorme Torgefahr ausstrahlen.

Es bleibt abzuwarten, wem der Bundestrainer für das erste Qualifikationsspiel gegen Irland am 11. Oktober 2013 das Vertrauen im Angriff schenken wird. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass Thomas Müller den Platz im Sturmzentrum einnehmen wird.