WM 2014 Teilnehmercheck – Asien

Für die Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 konnten sich vier Nationalmannschaften des asiatischen Fußballverbands AFC qualifizieren. Diese mussten sich gegen insgesamt 43 Team durchsetzen. Die Qualifikation fand dabei in vier Runden statt, wobei die fünf Topteams erst in der dritten Runde einsteigen mussten. Am Ende setzten sich Australien, Japan, Südkorea und der Iran durch. Jordanien scheiterte im interkontinentalen Playoff am südamerikanischen Vertreter, Uruguay.

Hier erhalten sie ein kleines Portrait der asiatischen WM-Starter.

Australien

Na nu? Was macht den Australien im asiatischen Verband? Im Jahr 2006 traten die Socceroos dem asiatischen Fußball Verband bei. Der Hauptgrund für diese Entscheidung war die einfachere Qualifikation für die Weltmeisterschaft, denn bis dato gewannen die Australier zwar regelmäßig die ozeanische Qualifikation, im Playoff gegen einen meist übermächtigen Gegner eines anderen Kontinents kam jedoch zumeist das ernüchternde Aus. Dass dies eine durchaus vernünftige Entscheidung war, bestätigte sich wie schon vier Jahre zuvor auch diesmal wieder, denn die Socceroos schafften die Qualifikation souverän und durften bereits zwei Spieltage vor Ende der Gruppenphase über das Erreichen der Weltmeisterschaft in Brasilien jubeln. Dennoch war nicht alles eitle Wonne in Down Under. Nach zwei 0:6-Niederlagen in Testspielen musste der deutsche Trainer Holger Osieck und ersetzten diesen durch Ange Postecoglou. Unumstrittener Star der Mannschaft ist weiterhin Tim Cahill. Der 34-Jährige verdient seine Brötchen derzeit bei Red Bull New York und war zuvor jahrelang in der englischen Premier League beim FC Everton aktiv.

Japan

Die Japaner durften sich als erstes Team über das Erreichen der WM-Endrunde in Brasilien freuen. Damit schafften die Männer aus dem Land der aufgehenden Sonne die fünfte Qualifikationen en Suite und lassen wohl kaum jemanden an ihrer Vormachtstellung in Asien zweifeln. Betreut wird die Mannschaft von dem Italiener Alberto Zaccheroni unter dem sich das Team stetig weiterentwickeln konnte. Auch nach Stars muss man bei den Inselasiaten nicht lange suchen. Mit Keisuke Honda, Shinji Kagawa oder Shinji Ogazaki sind ein paar der Topspieler, auf die Zaccheroni zurückgreifen kann. Die Japaner könnten bei der WM für die ein oder andere Überraschung sorgen.

Südkorea

Die Südkoreaner hatten alle Hände voll zu tun um das Ticket für die WM in Brasilien zu lösen. Mehrfach stand das Team vor dem Aus in der Qualifikation. In Runde 3 sicherte man sich erst im direkten Duel gegen Kuweit (2:0) das Weiterkommen in die nächste Gruppenphase. Doch auch dort plagte sich der WM-Vierte von 2002. Letztlich entschied lediglich das bessere Torverhältnis gegenüber Usbekistan über die Teilnahme an der Weltmeisterschaft, Südkorea kam noch einmal mit einem blauen Auge davon. Star der Mannschaft ist Bayer Leverkusens Son Heungmin, der in seiner Heimat wie ein Nationalheld gefeiert wird.

Iran

Für den Iran ist es nach 1974, 1998 und 2006 die vierte Teilnahme an einer Fußball Weltmeisterschaft. Der vorderasiatische Staat überzeugt vorallem in der Schlussphase der Qualifikation, als man mit dem Rücken bereits zur Wand stand. Durch drei Siege in den letzten drei Partien gegen Katar, den Libanon und der Republik Korea durften die Iraner jedoch die Rückkehr zur WM bejubeln. Angeführt wird das Team vom ehemaligen Nationaltrainer Portugals, Carlos Queiroz. Sein Star im Team heißt Ashkan Dejagah. Der ehemalige Wolfsburg-Profi ist derzeit im Dienste vom FC Fulham in der Premier League tätig.

Werfen sie einen Blick auf den genauen Verlauf der Qualifikation des asiatischen Fußballverbands AFC.